Die Theatergruppe wurde 2000 im Rahmen einer Öffentlichkeitsarbeit vom Schauspielhaus Hannover zur Inszenierung “Irre” von Rainald Goetz gegründet. Seitdem haben wir zehn Inszenierungen erarbeitet und zumeist auch überregional in Theatern, Kulturzentren und auf Festivals international aufgeführt. Die Stücke basieren u.a. auf literarischen Texten, dramatischen Vorlagen, autobiografischem Material oder Sozialraumrecherchen:
This is My Voice – eine Jugendtheaterprojekt im Hannover-Dialog – eine Kooperation mit der theaterwerkstatt hannover und Venito (2026)
Voices for Future – eine Jugendproduktion in Kooperation mit dem Schauspielhaus Hannover und Venito (2024)
Wer hat Angst vor Gendergames? – nach dem Filmklassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?” (2021)
Ensemble – nach Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung” (2017)
Flashback to Beckett – nach Becketts „Flötentöne“ (2013)
Best Song of my Life – eine Kooperation mit dem theater fensterzurstadt (2010)
hamlet goes hArt times – nach Shakespeares „Hamlet“ (2008)
Knoten – nach Ronald D. Laing (2005)
Artaud – es ist hArt und schwer mich zu lieben (2003)
Mr.Pilks Irrenhaus – nach Ken Campbell (2000)
Das hArt times theater ist Teil des künstlerischen Konzepts der sozialpsychiatrischen Kontaktstelle Gruppe Soziale Selbsthilfe. Es basiert auf der Idee nicht-institutionalisierter sozialer und künstlerischer Selbsthilfe. Statt therapeutischer oder pädagogischer Ziele bietet das Theaterprojekt Erfahrungsräume des Kunstmachens an. Jenseits eines dualistischen Konzepts von Verrücktheit und Gesundheit finden in den ästhetisch-medialen “dazwischen“-Räumen von Proben, Inszenierungen und Aufführungen, von professionellen Künstler:innen, nicht-professionellen Akteur:innen und ihrem Publikum Begegnungen und Aushandlungsprozesse besonderer Art statt. Sie haben persönlichkeitsbildenden Charakter und unterstützen lebensweltliche Orientierung.